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Gesammelte Leseempfehlungen, die den Zustand des Journalismus und die Haltung der öffentlich-rechtlichen Medien kommentieren.

Medienrealität: Kampf um die Wahrheit

„Der Kampf um die Wahrheit ist ein Krieg, der nicht erst seit März 2020 mit harten Bandagen geführt wird. Die Waffen zielen dabei selten auf Leib und Leben, sondern in aller Regel auf den sozialen Körper – auf Ansehen und Reputation der gegnerischen Partei.“
Prof. Michael Meyen wechselte aus der Beobachter- in die Opferrolle.

„Skandal im Sperrbezirk“

Eine Journalistin in verantwortlicher Position bei einem öffentlich-rechtlichen Sender berichtet von ihren Gewissensnöten und den Zweifeln an ihrem Beruf und den Kolleginnen und Kollegen.

„Der Speck muss weg.“

„Im Wahljahr werden Rufe nach einer Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks laut. Dabei führt das an dem Problem völlig vorbei. ‚Tatort‘-Autor Tom Bohn sieht dringenden Reformbedarf.“
In welt.de beschreibt er, was aus seiner Sicht passieren muss.

„Die Mainstream-Blase“

Ein Autor schreibt bei ‚multipolar‘ unter Pseudonym. Er ist seit vielen Jahren Redakteur und Nachrichtensprecher beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Der Redaktion von ‚multipolar‘ ist seine Identität bekannt. Er berichtet aus dem Innenleben einer Nachrichtenredaktion während der Corona-Krise.

„Im Dialog mit der ARD“

„Der Graben, der die Gesellschaft beim Thema Corona spaltet, wird immer tiefer. Gibt es Auswege? Zu dieser Frage fand am 26. November eine Videokonferenz zwischen sechs Vertretern der ARD und fünf Kritikern der Corona-Politik der Bundesregierung statt. Ein Gesprächsbericht.“

„Weltanschauung statt Journalismus“

„Was läuft im Journalismus unserer Zeit falsch? Das zeigt der Spiegel-Autor Markus Feldenkirchen in einer aktuellen Einlassung zu den ‚Corona-Demonstrationen‘ auf – unfreiwillig.“

Scharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus

Dieser Beitrag wurde am 06.04.2020 auf deutschlandfunk.de veröffentlicht und schon nach drei Wochen gelöscht.

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„Der Medien­wissenschaftler Otfried Jarren kritisiert die Bericht­erstattung des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehens über das Coronavirus. Seit Wochen treten immer die gleichen Experten und Politiker auf, die als Krisen­manager präsentiert würden, schreibt Jarren [...] Dadurch inszeniere das Fernsehen zugleich Bedrohung und exekutive Macht - und betreibe ‚System­journalismus‘. Vor allem der Nord­deutsche Rundfunk falle ihm durch eine ‚besondere Form der Hof­bericht­erstattung‘ auf.“

Framing-Theorie als Denkanstoß bei der ARD?

„Die ARD hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die eigene Kommunikation zu verbessern. Das Gutachten wurde bisher nicht veröffentlicht, ist aber bereits Teil einer öffentlichen Debatte.“

„Seele über Bord. Ein Erfahrungsbericht über anderthalb Jahre vergebliche Innovationsbemühungen im ZDF“

„Experiment gescheitert, an (gruseliger) Erfahrung gewachsen, Naivität endgültig ad acta“

Über Manipulation und die geistig-moralisch Wende der „Tagesschau“

Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam im Video-Interview. Beide haben eine lange Karriere beim Norddeutschen Rundfunk hinter sich. Klinkhammer war 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes sowie Referent einer Funkhausdirektorin. Bräutigam war 1975 bis 1996 Redakteur des NDR, zunächst in der Tagesschau, von 1992 an in der Kulturredaktion für N3.